Historie/Beschreibung

Sally hielt sich zusammen mit 3 Hundekumpels orientierungslos, ängstlich und abgemagert mehrere Wochen in der Nähe des Tierheims auf. Im Januar 2020 gelang es, sie herein zu holen.

Im Zwinger, den sich die kleine Familie teilt, reagierten sie von Beginn an sehr freundlich auf Menschen. Außerhalb sind sie sehr ängstlich, auch wenn es inzwischen möglich ist, sich ihnen behutsam zu nähern, ohne dass sofort die Flucht ergriffen wird. Auch gegenüber den anderen Tierheimbewohnern legte Sally ihre Scheu bald ab und interagierte immer mehr mit ihnen. Bis sie sich traute, mit Freiwilligen spazieren zu gehen, dauerte es etwas. Nachdem ihr Pfleger die ersten Runden mitlief, klappte es jedes Mal etwas besser. Menschen, die unterwegs getroffen werden, bellt sie an, wenn es ihr zu viele sind. Sie entspannt sich aber wieder, sobald die Distanz groß genug ist.

Sally hat sehr unbeständige Leishmaniosewerte, weshalb ihr Blut alle 3 Monate kontrolliert werden muss. Deshalb warten wir mit ihrer Kastration, bis sich die Werte stabilisieren. Behandelt wird täglich mit zwei Alopurinoltabletten und einer Enalapryl. Da sie auch noch Probleme mit der Niere hat, benötigt sie zusätzlich Ircvet. Sie wird trotz der unheilbaren Nierenbeschwerden durch die Medikation ein normales Leben führen können.

Obwohl Sally inzwischen recht selbstbewusst ist, hat sie draußen Angst vor neuen Menschen und sollte immer an einem Sicherheitsgeschirr geführt werden. Überfüllte Orte sind nichts für die ruhige Maus.