Historie/Beschreibung

Update:

Messi ist nun seit dem 04.12.2021 auf Pflegestelle in Deutschland. Seine Pflegstelle beschreibt ihn als sehr intelligenten und lernfähigen Hund der aber auch seinen eigenen Kopf hat. Messi will beschäftigt werden, sowohl körperlich als auch geistig. Er wäre perfekt in einer Familie aufgehoben, die sich gerne draußen aufhält und ihn mit Tricktraining und Kopfarbeit beschäftigt. Messi ist für jeden Spaß zu haben. Zu Messis Pflegefamilie gehört ein zehnjähriger Junge, den Messi sofort als Freund und Spielkamerad in sein Herz geschlossen hat. Auch in seiner neuen Familie würde Messi sich über Kinder freuen, das ist aber kein Muss. Da Messi ein recht stürmischer Zeitgenosse ist und mit seinen 69 cm Schulterhöhe auch eher groß, sollten die Kinder schon etwas älter und standfest sein. Mit Katzen versteht er sich leider nicht. Messi ist ein sehr aufmerksamer Hund, seinen Augen und Ohren entgeht Nichts, sodass er verschiedenste Geräusch wahrnimmt. Aktuell wohnt Messi in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Messi reagiert auf die dortigen Geräusche mit Bellen, sowohl am Tag als auch in der Nacht. Vielleicht würde sich Messi mit viel Zeit und Geduld an diese Geräusche gewöhnen, sicher zu sagen ist das aber nicht. Zum eigenen Wohle und zum Wohle der Nachbarn sollte das neue Zuhause von Messi also ein Haus mit etwas Abstand zu den Nachbarn sein, um auch die Geräuschkulisse zu minimieren.

Messi verbrachte sein ganzes Leben in einer Familie, doch das änderte sich im Juli 2021, als die Leute beschlossen umzuziehen und Messi nicht in das neue Heim passte. So musste er nach all den Jahren als Familienhund in unser Tierheim in Spanien ziehen.

Er ist ein sehr freundlicher und anhänglicher Hund und unkompliziert mit den anderen Hunden. Er bellt erst, wenn er wirklich bedrängt wird. Da er auf der Seite des Tierheims lebt, in der es auch 6 Welpen gibt, braucht er viel Geduld. Während er am liebsten entspannt im Freilauf liegt, wollen die kleinen Racker immer mit ihm spielen. Er versucht sie durch Knurren zu vertreiben, doch das beeindruckt die Kleinen kaum. Irgendwann, wenn es ihm zu viel wird, steht er auf und verbellt die frechen Hundekinder. Das ist für sie fast schon ein lustiges Spiel.

Bei Menschen ist er sehr anhänglich und manchmal etwas fordernd. Er bellt dann erwartungsvoll die Freiwilligen im Tierheim an, als würde er darauf warten eine Aufgabe zu bekommen. Beim Tierarzt war er extrem ängstlich und hatte nur noch gezittert. Er musste gut festgehalten werden als ihm Blut abgenommen wurde. Einen Maulkorb benötigte er dennoch nicht. 

Als wir vor Ort waren und aufgrund eines Parvovirus-Falles alle Hunde in ihren Zwingern bleiben mussten, erlebten wir Messi als sehr traurig. Er weinte die ganze Zeit und versuchte am Zwinger hochzuklettern um in unserer Nähe sein zu können. Er vermisste das leben in einer Familie und braucht die Nähe zu Menschen. Es bricht einem das Herz ihn im Tierheim leiden zu sehen. Deshalb zog er nach Braunschweig auf eine Pflegestelle, die ihn als freundlichen und umgänglichen Hund erleben. Allerdings, ist er ein guter Wachhund, was in der Wohnung leider zu Problemen führt, deshalb sucht er nun eine neue Bleibe in ländlicher Gegend.